Posts Tagged ‘Ubuntu’

eCryptfs Bug in Ubuntu – syslog vollmüllen mit “Valid eCryptfs headers not found in file header”

Sunday, January 8th, 2012

Man wundert sich ja manchmal schon, was die Platte so alles vollmüllt… Hat man genug Platz und achtet nicht sonderlich auf ein paar MB, GB usw. ist auf einmal ein Device voll. Und das war nun /var. Extra als eigene Partition angelegt, um das restliche System nicht zu stören. Hat es auch nicht, nun ist aber der verbliebene Rest auf wenige zig MB geschrumpft. Und noch während ich auf der Suche war waren auch die letzten MBs weg. Gesamte Partition zu 100% belegt. Der komplette freie Platz verschwunden.
Nur wohin?
Kurzerhand war /var/log/syslog als Übeltäter identifiziert. Mehrere 100MB groß und mit Unmengen an Loggingeinträgen, die auch in dmesg zu finden sind. Jede Sekunde mehrere Einträge, die sich immer wiederholten….

kernel: Valid eCryptfs headers not found in file header region or xattr region
kernel: Either the lower file is not in a valid eCryptfs format, or the key could not be retrieved. Plaintext passthrough mode is not enabled; returning -EIO

Also mal Google befragt, was das so sein könnte. Ergebnis: Wohl ein lange gepflegter Bug. So richtig voran kommen die wohl nicht, der existiert auch schon seit einigen Release-Versionen (und damit seit JAHREN! ;-( ). Ideen zur Behebung der Meldungen gibt es viele, ebenso Vermutungen. Bei dem Einen ist es das .Skype Verzeichnis, beim Nächsten was anderes. So richtig einheitlich ist es alles nicht.


  Lösungsmöglichkeiten?

  Wohl wenige. Nun ja, eigentlich sollte das lieber mal im Kernel gefixt werden. Es scheint ja ein generelles Ubuntu-Problem seit einigen Jahren zu sein. Da man aber nun nicht unbedingt seinen eigenen Kernel bauen möchte und lieber im normalen Release-Tree von Ubuntu bleibt also eher die Holzhammer-Methode. Frei nach dem Motto “bist du nicht willig, so nutze ich Gewalt…”. Man sollte gut drüber nachdenken, ob man das nun macht oder vll. lieber nicht. Mir ist das aufgeräumte Log, welches sich nicht binnen Minuten um zig MB erweitert, lieber. Also schnell mal alle Dateien, die “nur so da sind” und keinen Speicher verbrauchen suchen:

Shell #> find /home/$USER/ -xdev -size 0c -exec ls '{}' \;

Das war bei mir eine recht beträchtliche Anzahl. Ob nun diese Dateien alle verantwortlich sind oder nur einzelne, egal. Weg mit denen. Zur Not hat man ja ein Backup ;-)

Shell #> find /home/$USER/ -xdev -size 0c -exec rm '{}' \;
(Achtung: Erst denken, dann tippen. KEINE Gewähr. Jeder ist für sein Handeln selber verantwortlich!)


Danach war’s ruhig im Log. Dmesg und syslog zeigten keine Meldungen mehr. Auch nach mehrfachen Reboots war nichts mehr von den Auswirkungen des Bugs zu sehen.

Man kann natürlich darüber streiten, ob es der richtige Weg ist, einfach reinzuschlagen und so für Ruhe im System zu sorgen. Aber manchmal hilft (schon aus Zeitgründen) nur der harte Weg……
Trotzdem würde ich mich natürlich freuen, demnächst mal eine Lösung dafür zu sehen. Haaaaaalloooo, Ubuntu?!


seine Webcam als Überwachungskamera nutzen

Tuesday, October 18th, 2011

Sicherlich hat der ein oder andere schon mal drüber nachgedacht, seine in der Schublade befindliche (ausrangierte) Webcam für eine sinnvolle Aufgabe zu nutzen. Auch mir ist der Nutzen einer in der Schublade liegenden Kamera zu gering. Also einmal ein wenig überlegt und die Kamera spaßeshalber zur “Überwachungskamera” umfunktioniert. Im ersten Schritt einfach nur als Streamingkamera, um beispielsweise auf seinem Rechner das Kamerabild ansehen zu können. Der zweite Schritt (Update folgt…) erweitert die Funktion um eine Kamera mit Bewegungsmeldung, welche bei erkannter Bewegung Aktionen (beispielsweise Ausführung eines Skriptes, Verschicken einer eMail oder SMS) auslösen kann. (more…)

FritzBox NAS am Linux Rechner nutzen

Wednesday, May 4th, 2011

  FritzNAS? FritzWas?

NAS heißt “Network Attached Storage“. Das bedeutet im Klartext nur so viel wie “über Netzwerk angeschlossener Speicher”. In welchem Format und welches Protokoll (Samba, CIFS, NFS, AFP usw.) genutzt wird, ist hiermit noch nicht gesagt. Klar ist nur, dass der Speicher über Netzwerk erreichbar und von (mehreren gleichzeitig) Clients genutzt werden kann.

Die FritzBox’en bieten seit einiger Zeit eine einfache, aber ganz gute (leider mit JAVA Applet verseuchte) Oberfläche, mit der man per Webbrowser auf die auf einem an der FB angeschlossenen USB Stick oder Platte befindlichen Daten zugreifen kann. Hierdrüber hat man einen recht einfachen und komfortablen Zugriff auf diese Daten, kann diese herunterladen, neue abspeichern, ansehen usw. Dateien kann man sich direkt hierdrüber ansehen, mit Drag&drop Dateien hoch- bzw. herunterladen. (more…)

Sein Home Verzeichnis unter Ubuntu Linux nachträglich verschlüsseln

Sunday, March 6th, 2011

Hat man sein Homeverzeichnis schon eine längere Zeit und bisher noch nicht verschlüsselt, dann ist jetzt der richtige Moment, über Verschlüsselung nachzudenken.
Warum?
Verschlüsselung hat ersteinmal nichts mit übertriebener Paranoia zu tun. Vielmehr sollte man sich überlegen, ob man seine Daten im schlimmsten Falle unverschlüsselt anderen “zur Verfügung” stellen möchte.
Man denkt sich nun sicherlich: Mir passiert das nicht. Aber gerade dann schlägt Murphy zu. Als Beispiel: Man ist mit der Bahn unterwegs, hat seinen Laptop dabei. Nicht selten geht der Laptop danach einen anderen Weg als man selbst…. Oder ein Einbruch: Laptop, externe Festplatten usw. sind weg. Alle Daten unverschlüsselt. Schnell ist der Rechner/ Laptop weg, die eigenen Daten sind unverschlüsselt im Homeverzeichnis. Natürlich hat man seine wichtigen Daten in Truecrypt-Containern sicher verschlüsselt. Aber nicht alle: Chatprotokolle, eMails im Klartext (hat sich jemand mal im Homeverzeichnis tiefer in .thunberbird gegraben??? wirklich nicht schön dort….), Notizen usw. befinden sich alle unverschlüsselt auf der Festplatte.
Beispiele gibt es also genug. Will man das wirklich im schlimmsten Falle selber erleben?
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mit einer Vodafone EasyBox einen USB Drucker zu einem Netzwerkdrucker machen

Sunday, February 6th, 2011

Die Nutzung eines Netzwerkdruckers ist praktisch: Mehrere Rechner können sich einen Drucker teilen, ohne dass ein an den Drucker angeschlosser Rechner laufen und über diesen gedruckt wird. Zudem kann der Drucker dort stehen, wo es praktisch ist. Und nicht dort, wo das USB Kabel gerade noch so hinreicht.
Der Anschluss über Netzwerk bietet somit einige Vorteile, die man mit einem direkt verbundenen Drucker selten hat. Leider sind jedoch die meisten Drucker im bezahlbaren Bereich (noch) nicht mit Netzwerkschnittstelle ausgestattet. So muss man sich also anderweitig behelfen.
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GnuPG Datei Ver- und Entschlüsselung und Nutzung auf zweitem Rechner

Sunday, January 23rd, 2011

GnuPG zur Verschlüsselung einzusetzen ist sicherlich eine gute Idee. Sei es, dass man einzelne Dateien auf dem Rechner verschlüsselt haben möchte, sei es, dass seine eMails verschlüsselt sind. Einsatzgebiete gibt es viele.
Bei der Verschlüsselung mit einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel ist zur Entschlüsselung der geheim zu haltende “Private Schlüssel” vonnöten. Ohne den geht nichts. Ist der weg, hat man eine große Ansammlung unbrauchbarer Daten. Also hat man (hoffentlich zumindest!) ein Backup des Schlüssels auf einem anderen, möglichst auch verschlüsselten Medium. Und je nach Sicherheitsempfinden befindet sich noch die ein oder andere Kopie ausgelagert an anderen Standorten.
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PGP Key error bei Ubuntu Updates – Signatur konnte nicht überprüft werden

Thursday, January 6th, 2011

Hat man einen neuen Eintrag in die Apt-Repository Liste eingefügt, so kann es vorkommen, dass man auf der Konsole mit einer Fehlermeldung nach der Suche nach Updates “begrüßt” wird:

Shell ~$ sudo apt-get update
…..
OK http://de.archive.ubuntu.com lucid-updates/universe Sources
OK http://de.archive.ubuntu.com lucid-updates/multiverse Packages
OK http://de.archive.ubuntu.com lucid-updates/multiverse Sources
Es wurden 317B in 0s geholt (664B/s)
Paketlisten werden gelesen… Fertig

W: GPG error: http://ppa.launchpad.net lucid Release: Die folgenden Signaturen konnten nicht überprüft werden, weil ihr öffentlicher Schlüssel nicht verfügbar ist: NO_PUBKEY C09242E7CF7522CB


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Festplatte/ Partition mit Truecrypt unter Linux mounten

Sunday, December 19th, 2010

Eigentlich ja schon ein Selbstgänger, trotzdem noch einmal ein paar Kommandos für die Nutzung (mount/ unmount) einer mit Truecrypt verschlüsselten Festplatte oder Partition.
Wie man mit einzelnen Containern auf der Konsole arbeitet ist unter http://www.rotzoll.net/2010/03/truecrypt-container-mounten-von-der-konsole/ näher erläutert.
Hiermit fasse ich noch einmal ein paar Punkte für die Nutzung einer ganzen Festplatte(-npartition) unter Linux zusammen. Alles wird auf der Konsole ohne GUI eingegeben. Sofern ein X-Window-System installiert ist kann man auch mit der Truecrypt-GUI die Festplatte(npartition) mounten und wieder unmounten.


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RFID Basislesegerät – auch ohne nPa/ ePa sinnvoll zu nutzen? / Update 2

Saturday, December 11th, 2010

Dank des Steuerverschwendungsprogramms IT-Investitions Programm der Bundesregierung werden günstige/ kostenfreie RFID Basislesegeräte auf den Markt geworfen. Eigentlich angedacht sind die Lesegeräte für die möglichst schnelle und weitreichende Verbreitung zur Nutzung mit dem ePa (oder auch nPa, neuerPersonalausweis). Kostenlos werden diese staatlich mit unser aller Steuergelder subventionierten Lesegeräte derzeit von einigen Unternehmen verschenkt oder als “Beigabe” z.B. zu Zeitschriften verteilt.


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Upgrade eines Ubuntu Server 9.10 auf 10.04.1 LTS auf 10.10

Thursday, October 14th, 2010

Oder: Wie aktualisiert man eine ältere Ubuntu Server Version mit möglichst geringem Risiko?


Man läuft ja nicht jedem “neuen Scheiß” direkt hinterher. Daher hatte ich hier noch in VirtualBox eine virtuelle Maschine mit einem Ubuntu Server 9.10. Was machen? Altes Image brauche ich eigentlich nicht wirklich, steht nur für Testzwecke bereit und wird selten genutzt. Also einfach löschen und für weitere Tests eine neue virtuelle Maschine mit Ubuntu Server 10.10 installieren?
Gut, eine Neuinstallation eines Ubuntu Server 10.10 dauert ja auch nur wenige Minuten. Ich wollte aber mal den Test machen und eine 1 Jahr alte Version aktualisieren… No risk , no fun ;-)
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