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	<title>blog.rotzoll.net &#187; Netzwerk</title>
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	<description>Noch ein Technik, Politik, Spielzeug, Läster  und Kritik Blog? JA!</description>
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		<title>FritzBox NAS am Linux Rechner nutzen</title>
		<link>http://blog.rotzoll.net/2011/05/fritzbox-nas-am-linux-rechner-nutzen/</link>
		<comments>http://blog.rotzoll.net/2011/05/fritzbox-nas-am-linux-rechner-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 05:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotzoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple Mac & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Dokus und Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[FritzBox]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Linux/ UNIX]]></category>
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		<category><![CDATA[AFP]]></category>
		<category><![CDATA[AVM]]></category>
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		<category><![CDATA[Freigabe]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[NAS]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Samba]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; FritzNAS? FritzWas? NAS heißt &#8220;Network Attached Storage&#8220;. Das bedeutet im Klartext nur so viel wie &#8220;über Netzwerk angeschlossener Speicher&#8221;. In welchem Format und welches Protokoll (Samba, CIFS, NFS, AFP usw.) genutzt wird, ist hiermit noch nicht gesagt. Klar ist nur, dass der Speicher über Netzwerk erreichbar und von (mehreren gleichzeitig) Clients genutzt werden kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&nbsp; FritzNAS? FritzWas?  </em></strong></p>
<p>NAS heißt &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage">Network Attached Storage</a>&#8220;. Das bedeutet im Klartext nur so viel wie &#8220;über Netzwerk angeschlossener Speicher&#8221;. In welchem Format und welches Protokoll (Samba, CIFS, NFS, AFP usw.) genutzt wird, ist hiermit noch nicht gesagt. Klar ist nur, dass der Speicher über Netzwerk erreichbar und von (mehreren gleichzeitig) Clients genutzt werden kann.</p>
<p>Die FritzBox&#8217;en bieten seit einiger Zeit eine einfache, aber ganz gute (leider mit JAVA Applet verseuchte) Oberfläche, mit der man per Webbrowser auf die auf einem an der FB angeschlossenen USB Stick oder Platte befindlichen Daten zugreifen kann. Hierdrüber hat man einen recht einfachen und komfortablen Zugriff auf diese Daten, kann diese herunterladen, neue abspeichern, ansehen usw. Dateien kann man sich direkt hierdrüber ansehen, mit Drag&#038;drop Dateien hoch- bzw. herunterladen.<span id="more-2184"></span><br />
Das ist natürlich schön. Aber halt erstmal nur über den Webbrowser nutzbar. Der Zugriff über seinen Rechner über das &#8220;normale&#8221; Dateisystem wäre schöner. Und das geht seit langer Zeit über die Freigabe als Samba/ CIFS Speicher. Diese Freigabe kann im Netzwerk per Samba/CIFS anderen Rechnern und Geräten zur Verfügung gestellt werden. Somit kann ein zentraler Speicherplatz im Netzwerk Daten für alle vorhalten. </p>
<p>Nun habe ich keinen Windows-Rechner sondern nur UNIX bzw. Linux basierte Rechner in meinem Netz. Samba, als eigentlich windowsbeheimatetes Protokoll, wird jedoch schon seit Jahren fast ohne Probleme auch unter Linux unterstützt. Hierdrüber kann man sich nun auch von seinem Linux/ Mac/ UNIX Rechner Zugriff auf den Speicher der Fritzbox herstellen und diesen gemeinsam nutzen.</p>
<p>Im Folgenden setze ich die Standard-IP der Fritzbox 192.168.178.1 ein. Hat man diese verändert, muss die natürlich passend geändert werden. Aber das muss ich jemandem, der vom Linux mounten möchte ja nicht wirklich schreiben <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Als OS setze ich ein Ubuntu Linux ein. Die Beschreibung lässt sich allerdings auf jedes andere Linux übertragen&#8230;</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; NAS Freigabename (AVM Sprech: &#8220;Heimnetzfreigabe&#8221;) anpassen </em></strong></p>
<p>Hat man also kein Interesse, den von AVM vorgegebenen Namen für die Freigabe zu verwenden kann man diesen seinen Wünschen entsprechend anpassen. Der Name für die NAS Freigabe lässt sich über die Konfigurationsoberfläche der FritzBox unter<br />
<strong>&nbsp; &nbsp; Heimnetz -> Speicher (NAS) -> Heimnetzfreigabe</strong><br />
einstellen bzw. verändern. Im Folgenden nenne ich diese Freigabe <em>fritzbox-nas</em>.<br />
Nun sollte man diesen geänderten Namen im Netzwerk finden können. Mac (im Finder) und Ubuntu &#038; Co. (&#8220;mit Server verbinden&#8221;) zeigen einem diesen an.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Mounten (nicht permanent) auf der Konsole </em></strong></p>
<p>Um &#8220;nur mal temporär&#8221; den Speicher der FritzBox 7270 zu mounten müssen zwei Dinge vorhanden sein: Der Freigabe-Name (siehe oben) der FB muss bekannt sein und ein Ziel, wohin der Speicher gemountet werden kann, muss existieren.<br />
&nbsp; Auf dem Rechner befindet sich ein Verzeichnis /media/fritzbox-nas. Hierher soll die Freigabe der FritzBox gemountet werden:</p>
<blockquote><p>
<em>Linuxrechner$ #</em><strong> sudo mount -t cifs -o guest //192.168.178.1/fritzbox-nas /media/fritzbox-nas/ </strong><br />
(Hiermit wird die NAS-Samba-Freigabe von der FritzBox mit der IP 192.168.178.1 nach /media/fritzbox-nas gemountet.)
</p></blockquote>
<p>Der Samba (bzw. CIFS) Speicher wird gemountet und steht dem Rechner &#8220;lokal&#8221; zur Verfügung. Wir prüfen den erfolgreichen Mountvorgang durch einen Aufruf von <strong><code>mount</code></strong> auf der Konsole. Die Ausgabe zeigt einen Mountpoint mit Ziel /media/fritzbox-nas, dem genutzten Protokoll und weiteren Datei-/ Zugriffsoptionen (hier biespielsweise read-writable):</p>
<blockquote><p><em>Linuxrechner$ #</em><strong> mount</strong><br />
&nbsp; &#8230;. [andere Mounteinträge] &#8230;.<br />
&nbsp; //192.168.178.1/fritzbox-nas on /media/fritzbox-nas type cifs (rw,mand)
</p></blockquote>
<p>Ein <strong><code>df -h</code></strong> zeigt einem die Größe des Speichers und die verfügbare Kapazität an. Die Freigabe kann genutzt werden.<br />
Man kann nun mit einem cd /media/fritzbox-nas/ in das Wurzelverzeichnis der Freigabe wechseln und auf dortige Verzeichnisse/ Dateien zugreifen. Die USB Festplatte/ der USB Speicherstick werden nun mit dem zugehörigen Namen angezeigt. Die anderen Verzeichnisse sind vom System der FB genutzt.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Automatisches mounten per fstab </em></strong></p>
<p>Funktioniert die Freigabe wie gewünscht lässt sich der Speicher auch &#8220;dauerhaft&#8221; mounten. Startet der Rechner, so wird der Speicher automatisch eingebunden. Dieses wird durch einen Eintrag in der Datei <strong><code>/etc/fstab</code></strong> erledigt. Steht der Eintrag in der fstab, so kann über einen mount /media/fritzbox-nas bzw. umount /media/fritzbox-nas die Freigabe eingebunden bzw. wieder freigegeben werden.<br />
Der Eintrag in der fstab muss so aussehen:</p>
<blockquote><p>
<strong><em>//192.168.178.1/fritzbox-nas /media/fritzbox-nas &nbsp; cifs &nbsp; guest,noauto&nbsp;  0 0</em></strong><br />
(alles in einer Zeile stehend!)
</p></blockquote>
<p>Hierdrüber kann man den Speicher der FritzBox über<br />
<em>Linuxrechner$ #</em><strong> <code>sudo mount /media/fritzbox-nas</code></strong><br />
auf der Konsole mounten.<br />
Soll der Speicher beim Booten automatisch gemountet werden ändert man die Option <code>noauto</code> in <code>auto</code>. Somit wird beim Booten der Speicher der FritzBox automatisch dem Dateisystem hinzugefügt und kann genutzt werden, ohne dass man diesen händisch hinzufügen muss.</p>
<p>Natürlich lassen sich auch die einzelnen Verzeichnisse jeweils einzeln nach Bedarf in der fstab einstellen und können einzeln für unterschiedliche Bedürfnisse gemountet werden.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Ein Vorteil: Skriptfähigkeit </em></strong></p>
<p>Durch den Zugriff auf den FB Speichers durch einen Linux Rechner ergibt sich auch die Möglichkeit, diesen Speicher scriptgesteuert zu nutzen. Beispielsweise kann man nun per <code>rsync</code> &#038; Co. auf diesen Speicher zugreifen und Daten speichern, verändern bzw. auch löschen, Backups auf sein Strato HiDrive ablegen usw.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Ein weiterer Vorteil: automatische Backups vom (Fax-)Speicher </em></strong></p>
<p>Nicht nur Daten sondern auch eingegangene Faxe lassen sich nun automatisch sichern bzw. in seinen normalen Datenspeicher einsortieren.<br />
Eingegangene Faxe werden auf dem Speicher der FB abgelegt. Schaut man beispielsweise in<br />
&nbsp; /media/fritzbox-nas/(USB-Speichername)/FRITZ/faxbox<br />
Hierdrüber kann man nun seine als PDF gespeicherten Faxe abrufen. Und natürlich auch kopieren. Ein kleines Skript könnte beispielsweise die Faxe anhand der im Dateinamen hinterlegten Anrufernummer automatisch in passende Verzeichnisse auf seinem normalen Storage ablegen. Oder einfach nur zusätzlich zum backup&#8217;pen.<br />
Das eigene Skript könnte also stündlich das &#8220;Faxverzeichnis&#8221; auf dem Speicher prüfen und ein neues PDF anhand der Nummer im Dateinamen in ein passendes Verzeichnis auf dem eigenen Rechner ablegen. Das setzt natürlich voraus, dass man häufiger von dieser Faxnummer Faxe erhält und die Nummer bekannt ist und übertragen wird&#8230;. </p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Weitere Vorteile: Internet-WebDAV-Speicher (HiDrive &#038; Co.)</em></strong></p>
<p>Hat man die NAS Freigabe der FritzBox auf seinem Rechner gemountet, so steht einem am Rechner auch gleich ein auf der FB per WebDAV gemounteter &#8220;Internet-Speicherplatz&#8221; (also beispielsweise Strato HiDrive usw.) zur Verfügung und muss nicht zusätzlich auf dem Rechner gemountet werden. Die FritzBox stellt also die Verbindung zum Internet-Speicherdienst her und mountet diesen in die Freigabe als &#8220;Online-Speicher&#8221;.<br />
Nun kann man direkt unter /media/fritzbox-nas/Online-Speicher den WebDAV Speicher nutzen. Also muss sich nur ein Client per WebDAV anmelden und gibt diesen Speicher wiederum an andere Clients im LAN weiter. Spart den Aufwand der Einrichtung auf jedem Client.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Weitere Vorteile: DLNA Medien-Streaming </em></strong></p>
<p>Neben der Freigabe per Samba/ CIFS können die Daten ebenfalls per DLNA abgerufen werden. Neuere Fernseher und andere Media-Boxen verbinden sich quasi automatisch mit dem FritzBox NAS und spielen die darauf befindlichen Daten ab. Die FritzBox liefert somit die Video-, Bild- oder Audiodaten als &#8220;Mediensammelbox&#8221; an entsprechende Geräte aus, die diese per Streaming wiedergeben können.<br />
Und natürlich kann auch ein Smartphone mit DLNA Freigaben umgehen. Ohne viel Aufwand ist ein passender DLNA Client für das iPhone gefunden (Beispielsweise: Media Link Player Lite) und installiert. Nach dem Starten findet die App die im LAN befindlichen DLNA Freigaben automatisch. Die auf dem DLNA Speicher (also der FritzBox) befindlichen Mediendaten werden, unterteilt in Filme, Musik und Bilder, im Client zur Auswahl und Widergabe gestellt. Hierbei ist es relativ unerheblich, in welchem Verzeichnis die Mediendaten gespeichert werden. Auf dem USB Speicher kann man sich verschiedene Ordner anlegen, die vom DLNA  Client sortiert in der passenden Kategorie angezeigt und zur Auswahl angeboten werden.<br />
MP3, Filme und Bilder werden vom Client nun wiedergegeben (sofern das Format unterstützt wird). Die große Musiksammlung gelangt hierdrüber ohne viel Aufwand auf das iPhone und belegt auf diesem keinen Speicher&#8230;.<br />
In der gemounteten Freigabe kann man einfach mal im Verzeichnis /media/fritzbox-nas/(USB-Speichername/ ein Verzeichnis Musik anlegen und in dieses ein paar MP3s ablegen. Nach einiger Zeit warten hat die FritzBox diese in die interne Medien-Datenbank übernommen und der DLNA Client zeigt die MP3s in der Musikauswahl an.</p>
<p><strong>&nbsp; Was hat das nun mit Samba/ CIFS zu tun?</strong><br />
Nun ja. Irgendwie müssen die Daten ja auf die FritzBox gelangen. Hat man sich seinen Speicher auf der FritzBox am Rechner gemountet kann man damit die Mediendaten einfach und unkompliziert vom Rechner auf die FritzBox bewegen. Ein kleines Skript geschrieben, welches die MP3s nach Wunsch (Playlist o.ä.) vom Rechner auf die FritzBox bewegt. Oder man möchte für einen speziellen Fall nur ein paar Dateien anderen DLNA fähigen Clients (Fernseher, Spielekonsole usw.) freigeben ohne sich auf der FritzBox durch Unmengen an Daten klicken zu müssen.<br />
Die Vorauswahl an MP3s wird auf der FritzBox hinterlegt, das iPhone zur Wiedergabe genutzt. Die Musik kommt somit per WLAN &#8220;over the air&#8221; in das iPhone. Dieses an einen passenden Verstärker angeschlossen findet wiederum den Weg in die Anlage (sofern diese nicht auch schon DLNA fähig ist).<br />
Schöne neue Technikwelt <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Leider kann der Client nicht mit allen bekannten Medien-Filmformaten umgehen. Die Auswahl ist doch recht überschaubar. Man sollte sich also nicht wundern, wenn man die Filme nicht alle wiedergeben kann.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em>&nbsp; Was wäre noch besser? </em></strong></p>
<p>Ideal wäre es: Die Freigabe auch per NFS. Das zugrundeliegende Betriebssystem einer FritzBox ist ein angepasstes Linux. Leider bietet die FritzBox nicht von Haus aus eine Freigabe per NFS. Dieses Protokoll ist unter Linux/ UNIX ein ideales Netzwerkprotokoll und ist in quasi jeder Distribution direkt mit drin. Warum baut AVM nicht einfach dieses Protokoll mit ein? Damit hätte man direkt von jedem LInux-Rechner einen Zugriff auf den Speicher. Wozu also der Umweg über Samba/ CIFS?<br />
Man kann nur hoffen, dass AVM in einer der kommenden Firmware-Versionen diese Unterstützung nativ einbaut. </p>
<pre>

</pre>
 <p><a href="http://blog.rotzoll.net/?flattrss_redirect&amp;id=2184&amp;md5=993ec0fb822118f4bdca6a8659ea064b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.rotzoll.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Linux als Apple-AFP Share mit Timemachine Support -&gt; Backups über das LAN auf NAS/ Update 3 (Lion 10.7 &amp; Timemachine)</title>
		<link>http://blog.rotzoll.net/2010/07/linux-als-apple-afp-share-mit-timemachine-support-backups-uber-das-netzwerk/</link>
		<comments>http://blog.rotzoll.net/2010/07/linux-als-apple-afp-share-mit-timemachine-support-backups-uber-das-netzwerk/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotzoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple Mac & Co.]]></category>
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		<category><![CDATA[Timecapsule]]></category>
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		<description><![CDATA[Apple bietet mit der eingebauten Backup-Funktion Timemachine eine leicht zu bedienende und immer im Hintergrund laufende Backupsoftware an, die ohne weiteres Zutun die Daten des Mac&#8217;s sichert und diese im &#8220;Desasterfall&#8221; (oder bei einer Neuinstallation) zur Verfügung stellt. Oder auch für den Fall, dass man mal eine Datei gelöscht hat, die man nicht löschen wollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>

</pre>
<p>Apple bietet mit der eingebauten Backup-Funktion <em>Timemachine</em> eine leicht zu bedienende und immer im Hintergrund laufende Backupsoftware an, die ohne weiteres Zutun die Daten des Mac&#8217;s sichert und diese im &#8220;Desasterfall&#8221; (oder bei einer Neuinstallation) zur Verfügung stellt. Oder auch für den Fall, dass man mal eine Datei gelöscht hat, die man nicht löschen wollte.<br />
Timemachine ist somit eine super Geschichte. Man schließt eine externe Festplatte über USB oder Firewire an seinen Mac an und sichert auf dieser automatisch alle Backups. Alternativ bietet Apple (natürlich) auch eine externe, über LAN &amp; WLAN erreichbare Speicherplatte (Timecapsule) an. Auch schön, dann kann diese irgendwo stehen und muss nicht direkt mit dem Mac verbunden sein. Macht sich zum Beispiel im Wohnzimmer ganz gut, wenn dort nicht noch mehr Kabel durch die Gegend liegen.<span id="more-960"></span><br />
Leider hat aber auch die Timecapsule wieder einen kleinen (monetären) Nachteil: Günstig ist die nicht. Dafür kann die halt noch eine ganze Menge mehr als &#8220;nur&#8221; Daten speichern: Gigabit Switch, PPPoE Einwahl (man kann ein xDSL Modem anschließen und für DSL Einwahl nutzen), WLAN AP 2,4 und 5GHz und noch einiges mehr. Für einen Großteil sicherlich einfach zu viel, da ein Großteil eh schon mit vorhandener Hardware abgedeckt wird (man hat seinen Router, man braucht keinen Gigabit Switch). Also häufig einfach zu teuer und nicht individuell auf den eigenen Bedarf anpassbar&#8230;.</p>
<p><strong><em>Die Ausgangssituation:</em></strong><br />
Man hat <em>sowieso</em> schon einen Linux Rechner im lokalen Netz für Netzwerkdienste (NFS; Mail, Web usw.) laufen und besitzt eine &#8220;normale&#8221; Netzwerkausstattung mit Router inkl. Switchports, Verkabelung oder WLAN. Auf dem Rechner befinden sich noch genug Gigabytes freier Festplattenplatz (sinnigerweise im RAID&#8230;) und könnten für einen weiteren im Netzwerk befindlichen Mac Rechner genutzt werden. Der Mac soll den Speicherplatz sowohl für Backups über Timemachine als auch als &#8220;Netzwerklaufwerk&#8221; nutzen, zum Beispiel für den Austausch zwischen anderen nicht-Mac Rechnern und dem Mac selber. Auf diesem Rechner existieren NFS Freigaben für Linux Clients, die der Mac auch selber nutzen kann.</p>
<p><strong><em>Problem</em></strong><br />
Leider ist es mit den NFS Freigaben nicht so einfach, diese auch für Timemachine Backups zu nutzen. NFS unterstützt eine Funktion nicht, die der Mac bei Timemachine einsetzt: Die Rückmeldung, ob die Daten nun auch wirklich geschrieben wurden. Somit kann man zwar Sparse-Bundles, die man auf sein NFS Share legt als Timemachine Ziel einrichten. Allerdings habe zumindest ich es nicht (trotz einiger Doku) hinbekommen, diese auch mit Timemachine zu nutzen. Jeder Versuch bricht nach einiger Zeit mit einer Fehlermeldung ab.<br />
Schade. Damit fällt diese Variante leider flach. Eine andere Variante muss ran&#8230;</p>
<p><strong><em>Die Idee:</em></strong><br />
Unterstützung für das Apple-File-Protokoll (AFP) auf dem Linux Rechner einrichten. Hierbei gleichzeitig den Timemachine Support für Freigaben anlegen. Die Freigabe für Timemachine auf dem Mac einrichten und hierdrauf seine Daten sichern. Gleichzeitig kann nun der von Timemachine genutzte Speicherplatz auf dem Linux Rechner über andere Mechanismen (Festplatten im RAID? Backup der Timemachine-Verzeichnisstruktur über Software-Backup? rsync?&#8230;) gesichert werden. Also hat man gleich auch noch von seinem Timemachine-Backup ein Backup. Ideal Daten-GAU-Paranoiker <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><em>Die Durchführung</em></strong><br />
Wir müssen verschiedene Schritte erfüllen, um eine nutzbare AFP Integration in das Linux auf dem Rechner (wir nennen ihn mal <em>Datenbunker</em>) für den Mac (<em>Datensklave</em>) zu integrieren.</p>
<ul>
<li>AFP Integration (<em>netatalk</em>) auf dem Datenbunker installieren</li>
<li>einen Bonjour-ähnlichen Dienst (dient der automatischen Bekanntgabe von Freigaben und Services im Mac-Netzwerk) installieren</li>
<li>Zugriffsrechte überlegen</li>
<li>Freigaben auf dem Datenbunker anlegen</li>
<li>Freigaben auf  dem Datensklaven einrichten</li>
<li>Bonjour-Dienst einrichten</li>
<li>Timemachine konfigurieren und testen</li>
</ul>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Schritt 1</span>:</em></strong><br />
Wir richten einen Dienst ein, der AFP Unterstützung auf das Linux bringt. Hierzu eignet sich <a title="netatalk bei Sourceforge" href="http://netatalk.sourceforge.net/" target="_blank">netatalk</a>. Netatalk bringt eine AFP (Apple File Protocol) Integration für Linux und UNIX Derivate (xBSD) mit sich und unterstützt neben der Dateifreigabe zusätzlich noch  eine Druckerunterstützung.<br />
Hierzu installieren wir über einen im Linux integrierten Paketmanager (apt, RPM o.ä.) oder aus den Sourcen selber mindestens Version 2.0.5. Da ich dieses hier exemplarisch an einem Ubuntu Linux erkläre gehe ich von einem apt-ähnlichen Paketmanager aus.<br />
Über den Paketmanager wird das Paket netatalk installiert:<br />
&nbsp; <code>sudo apt-get install netatalk</code><br />
Damit wird die derzeit in den Repositorys verfügbare Version 2.0.5.3 inklusive aller Abhängigkeiten installiert. Aktuell seit dem 12. Juli 2010 im Source bei Sourceforge ist die Version 2.1.3. Wer also diese installieren möchte, der nimmt diese.<br />
Alle nötigen Konfigurationsdateien werden unter <code>/etc/netatalk</code> abgelegt. Darin befinden sich nun ein paar Dateien, die uns später interessieren werden.<br />
Unter (Ubuntu) Linux liegt in <em>/etc/default</em> eine Datei <em>netatalk</em>, in welcher ein paar Grundlagen definiert sind.</p>
<p><em>&nbsp; #$  cat /etc/default/netatalk</em><br />
<code><br />
AFPD_MAX_CLIENTS=50<br />
ATALK_NAME=`/bin/hostname --short`<br />
ATALK_MAC_CHARSET='MAC_ROMAN'<br />
ATALK_UNIX_CHARSET='LOCALE'<br />
AFPD_GUEST=nobody<br />
ATALKD_RUN=no<br />
PAPD_RUN=no<br />
<strong><em>CNID_METAD_RUN=yes</em></strong><em> </em><br />
<strong><em>AFPD_RUN=yes</em></strong><em> </em><br />
TIMELORD_RUN=no<br />
A2BOOT_RUN=no<br />
ATALK_BGROUND=no<br />
export ATALK_MAC_CHARSET<br />
export ATALK_UNIX_CHARSET<br />
</code></p>
<p>Wichtig sind hier die Optionen <strong><em>CNID_METAD_RUN=yes</em></strong>. Diese Option dient der Umsetzung von HFS+ Dateiattributen auf ext3. Sollte man ruhig eingeschaltet lassen, da man auf dem Linux sicherlich kein HFS+ nutzt.<br />
Zweite wichtige Option:  <strong><em>AFPD_RUN=yes</em></strong><em> </em>. Damit wird festgelegt, dass der AFPdaemon gestartet wird. Sollte man nun noch die Druckerunterstützung aktivieren wollen, so muss noch <strong><em>PAPD_RUN=no</em></strong><em> </em> auf <strong>yes</strong> gesetzt werden.</p>
<p>// Update 31.07.2010 //<br />
In der Datei <strong><em><code>/etc/netatalk/afpd.conf</code></em></strong> nehmen wir den default-Wert zur Authentifizierung am System.<br />
Hierzu entfernen wir das Raute-Zeichen (&#8216;#&#8217;) am Anfang der Datei vor der Zeile:<br />
 &nbsp; <code>- -transall -uamlist uams_dhx.so,uams_dhx2.so -nosavepassword </code><br />
Alternativ kann man hier weitere Optionen wie Authentifizierungsarten, Begrüßungsmeldung im Finder und Logging setzen. Leider ist das Logging kaputt, die Option <code>-setuplog... </code> kann man sich sparen&#8230;<br />
// Update ENDE //</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Schritt 2</span>:</em></strong><br />
Installation und Einrichtung von <strong>Avahi</strong>, einem Dienst, der unter Linux den im LAN befindlichen Macs einen Bonjour-ähnlichen Service-Übersichtsdienst zur Verfügung stellt.<br />
Avahi wird über<br />
<code><br />
 &nbsp; #$ sudo apt-get install avahi-daemon<br />
 &nbsp; #$ sudo apt-get install libnss-mdns<br />
</code><br />
installiert. Automatisch werden im Verzeichnis /etc/avahi und dem Unterverzeichnis services/ Dateien für den Dienst angelegt.<br />
Wir erstellen eine Datei /etc/avahi/services/afpd.services mit dem Inhalt:</p>
<p><code>&lt;?xml version="1.0" standalone='no'?&gt;&lt;!--*-nxml-*--&gt;<br />
&lt;!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd"&gt;<br />
&lt;service-group&gt;<br />
&lt;name replace-wildcards="yes"&gt;Datenbunker %h&lt;/name&gt;<br />
&lt;service&gt;<br />
&lt;type&gt;_afpovertcp._tcp&lt;/type&gt;<br />
&lt;port&gt;548&lt;/port&gt;<br />
&lt;/service&gt;<br />
&lt;service&gt;<br />
&lt;type&gt;_device-info._tcp&lt;/type&gt;<br />
&lt;port&gt;0&lt;/port&gt;<br />
&lt;txt-record&gt;model=TimeCapsule&lt;/txt-record&gt;<br />
&lt;/service&gt;<br />
&lt;/service-group&gt;</code></p>
<p>Mit dieser Datei wird der Avahi Dienst angewiesen, den Macs in der Netzwerkübersicht einen Eintag mit dem Hostname des Linux-Hosts sowie einem Symbol anzuzeigen. Die Symbole lassen sich mit dem Wert model=XYZ in der Zeile  definieren. Verschiedene Werte lassen sich einstellen, so dass unterschiedliche Symbole im Finder des Mac angezeigt werden. Mögliche Werte (vll. auch mehr?) sind: Xserve, Mac, MacBook, MacBookPro, Powerbook, MacBookAir, MacPro, AppleTV1,1, AirPort, Macmini und natürlich TimeCapsule.<br />
Wir wählen, da wir quasi<em> sowas wie</em> eine TimeCapsule errichten, das entsprechende Icon über den Wert <code>&lt;txt-record&gt;model=<strong>TimeCapsule</strong>&lt;/txt-record&gt; aus</code>. Auch, wenn es nicht ganz korrekt ist <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Der Übersichtlichkeit halber setzen wir noch <em>Datenbunker %h</em>. Damit wird nicht nur der Hostname des Linuxhosts sondern noch ein etwas erkärender Name angezeigt. Zudem kann es auch vorkommen, dass man mehrere AFP Shares von verschiedenen Hosts mounten möchte. </p>
<p>Letzte nötige Änderung für Avahi: Wir fügen an das Ende der mit <strong>hosts:</strong> beginnenden Zeile der Datei <code>/etc/nsswitch.conf</code> den Wert <strong>mdns</strong> an. Die Zeile sieht dann so aus:<br />
<code>hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4 <strong>mdns</strong></code></p>
<p><em><strong>Schritt 3:</strong></em><br />
Freigaben einrichten: Die Freigaben werden über die Datei <code>/etc/netatalk/AppleVolumes.default</code> definiert. Hierdrin legen wir zwei Einträge an. Der erste Eintrag ist für Die Homeverzeichnisse der Benutzer, der zweite Eintrag für die Timemachine Freigabe. Man kann nach belieben weitere Einträge (z.B. für verschiedene Zwecke: MP3s, filme usw.) einfügen.<br />
Freigaben der Homeverzeichnisse:<br />
In der Datei /etc/netatalk/AppleVolumes.default ist die Zeile<br />
&nbsp; &nbsp; <code>~/                      "Heimverzeichnisse auf Datenbunker"</code><br />
zuständig. Wir verzichten auf weitere Einschränkungen (wie zum Beispiel die Angabe, welche Benutzer erlaubt sind; wir erlauben hiermit alles).</p>
<p>Zweite Zeile (alles in einer Zeile!) zur Freigabe für Timemachine:<br />
&nbsp; &nbsp; <code>/freigabe/auf/host allow:erlaubterUser,@erlaubteGruppe Datenbunker dbpath:/var/AppleDB options:usedot,noadouble,nohex,upriv,<strong>tm</strong></code></p>
<p>Kurze Erklärung zu den einzelnen Werten:<br />
&nbsp; <em>/freigabe/auf/host</em>: Hiermit geben wir auf auf dem Host das benannte Verzeichnis frei.<br />
&nbsp; <em>erlaubterUser</em>: Diesmal eine Beschränkung auf den Benutzer <em>erlaubterUser</em>, mehrere werden mit Kommata getrennt.<br />
&nbsp; <em>@erlaubteGruppe</em>: Wir beschränken den Zugriff auf die Gruppe<br />
&nbsp; <em>Datenbunker</em>: Wir geben einen Namen für das Share mit, wird im Finder bei der Anmeldung in der Übersicht zur Auswahl angezeigt.<br />
&nbsp; <em>dbpath:/var/AppleDB</em>: Pfad, wo auf dem Host die für AFP nötige File-DB hinterlegt wird.<br />
&nbsp; <em>options:usedot,noadouble,nohex,upriv,<strong>tm</strong></em>: Default-Werte. Wichtig hier die Option <strong>tm</strong>. Damit wird das Share für Timemachine nutzbar gemacht.</p>
<p><em><strong>Schritt 4:</strong></em><br />
Wir starten die zwei Dienste avahi-daemon und netatalk:<br />
<code><br />
 &nbsp; sudo /etc/init.d/avahi-daemon start<br />
 &nbsp; sudo /etc/init.d/netatalk start<br />
</code><br />
Laufen die Dienste u.U. schon (<code>ps -aux | grep avahi</code>), so müssen die restartet werden. Aber das versteht sich ja von selbst <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>Schritt 5:</strong></em><br />
Den Mac davon überzeugen, dass er das Share nun f. Timemachine nehmen soll.<br />
Hierzu öffnen wir ein Terminal, geben dort <em>defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1</em> ein. Fertig. Damit akzeptiert der Mac auch die nicht-wirklich-Apple-Timemachine-Shares.</p>
<p><em><strong>Schritt 6:</strong></em><br />
Freigabe im Finder mounten, Timemachine einrichten, testen.<br />
Im Finder &#8220;Mit Server verbinden&#8221; auswählen. Als Hostname <em>afp://IP_DES_LINUXHOSTs</em> eingeben, verbinden auswählen. Man wird nach einem Benutzer und Passwort gefragt. Hier den Benutzernamen auf dem Linux und das dazugehörige Passwort eingeben. Der Finder zeigt beim Verbindeversuch nun die zwei oben definierten Freigaben zur Auswahl an. Auswählen, fertig.<br />
Man ist nun mit dem Share verbunden und kann im Finder darauf zugreifen.<br />
In der Timemachine-Konfiguration kann nun dieses Share als Timemachine-Backup-Ziel ausgewählt werden. Timemachine fängt nun an und legt auf dem Share die passenden Verzeichnisse f. das Backup an. Man kann auf dem Host einmal nachsehen und sieht, dass nun einige Verzeichnisse dazu gekommen sind. Das wichtigste ist wohl das Timemachine-Backup-Spare.<br />
Das Verzeichnis heißt zum Beispiel <em>Besitzer des Macs.sparsebundle</em>. Zusätzlich werden noch weitere Verzeichnisse angelegt.</p>
<p><strong><em>Fehlende Schreibrechte:</em></strong><br />
Wird der Zugriff im Finder verweigert und es kann nicht geschrieben werden (Fehlermeldung: Fehlende Rechte), einfach mal die Rechte der Freigabe <em>/freigabe/auf/host</em> auf dem Linux Host vergleichen. Vll. fehlen hier noch ein paar Rechte. </p>
<p><strong><em>Fazit:</em></strong><br />
Für wenig Geld (und eigentlich auch recht wenig Aufwand) kann eine für den Mac erreichbare Speicherlösung aufgebaut werden. Natürlich ist es nicht so einfach wie eine Timecapsule (auspacken, anschließen und Apple-Voodo abwarten), aber sicherlich eine ideale Ergänzung im Netzwerk und mit Sicherheit ein Stück flexibler. Schließlich kann man auf dem Linux Host noch weitere Dienste einrichten und nutzen, die es auf der Timecapsule nicht gibt. Selbst mit einer (Neu-)Investition in eine große Festplatte und vll. einen Nettop als Linux-Host kommt man noch günstig(er) weg.<br />
Was man nun noch mal testen müsste: Restore über das Share. Aber das kommt irgendwann später&#8230;.</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em> Update 17. August 2011/ Mac OS-X Lion </em></strong><br />
<strong>ACHTUNG Lion Benutzer!</strong><br />
Lion hat ein neues Problem hervorgebracht. Apple hat sich vorgenommen, ein paar Dinge am AFP Support zu ändern. Die derzeitige Netatalk Versionen aus den offiziellen Repositorys ist veraltet und noch nicht in der Lage, diese neuen Anforderungen zu erfüllen. D.h., dass ein Zugriff von Lion auf ein AFP Share mit Timemachine-Support auf Linux/ Netatalk nicht mehr möglich ist. Eine neue Netatalk Version ist wohl in der Mache. Nun muss man sich nur noch gedulden&#8230;</p>
<pre>

</pre>
<p><strong><em> Update 27.August 2011/ Mac OS-X Lion </em></strong></p>
<p> Nun hatte ich das Thema Timemachine auf meinem NAS auch einigermaßen vernachlässigt. Backup war nicht zwingend erforderlich, da es ein aktuelles über USB Platte gibt&#8230;<br />
Trotzdem wollte ich das Thema nun mal wieder voran bringen. Zumal das doch umständlich ist, sein MacBookAir nur für&#8217;n Backup an eine USB Platte anzustecken. Total uncool <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mittlerweile gibt es eine Netatalk 2.2beta4. Herunterladbar unter <a href="http://netatalk.sourceforge.net/">http://netatalk.sourceforge.net/</a> oder für Ubuntu 11.04 über fertige Binary-Pakete, die man sich schnell und einfach installieren kann.<br />
 Zu finden wären fertige .deb Pakete von <a href="https://launchpad.net/~stefanor">Stefano Rivera</a> (für <a href="https://launchpad.net/~stefanor/+archive/ppa/+build/2455196/+files/netatalk_2.2~beta4-0~ppa1_i386.deb">i368</a> oder <a href="https://launchpad.net/~stefanor/+archive/ppa/+build/2455195/+files/netatalk_2.2~beta4-0~ppa1_amd64.deb">amd64</a>). Diese können mit <code>dpkg -i netatalk_2.2~beta4-0~ppa1_i386/amd64.deb</code> installiert werden. </p>
<p>Nun noch die Datei <code>/etc/avahi/services/afpd.services</code> um ein paar Zeilen (MAC Adresse usw.) erweitert:</p>
<blockquote><p>&lt;?xml version=&#8221;1.0&#8243; standalone=&#8217;no&#8217;?&gt;&lt;!&#8211;*-nxml-*&#8211;&gt;<br />
&lt;!DOCTYPE service-group SYSTEM &#8220;avahi-service.dtd&#8221;&gt;<br />
&lt;service-group&gt;<br />
&lt;name replace-wildcards=&#8221;yes&#8221;><strong>FreigabeName</strong>&lt;/name&gt;<br />
&lt;service&gt;<br />
&lt;type&gt;_afpovertcp._tcp&lt;/type&gt;<br />
&lt;port&gt;548&lt;/port&gt;<br />
&lt;/service&gt;<br />
&lt;service&gt;<br />
&lt;type&gt;_device-info._tcp&lt;/type&gt;<br />
&lt;port&gt;0&lt;/port&gt;<br />
&lt;txt-record&gt;model=<strong>TimeCapsule</strong>&lt;/txt-record&gt;<br />
&lt;service&gt;<br />
&lt;type&gt;_adisk._tcp&lt;/type&gt;<br />
&lt;port&gt;9&lt;/port&gt;<br />
&lt;txt-record&gt;sys=waMA=<strong>00:11:22:33:44:55</strong>,adVF=0&#215;100&lt;/txt-record&gt;<br />
&lt;txt-record&gt;dk0=adVF=0&#215;83,adVN=<strong>FreigabeName</strong>&lt;/txt-record&gt;<br />
&lt;/service&gt;<br />
&lt;/service-group&gt;</p>
<p>(Die oben <strong>fett</strong> geschriebenen Werte sind entsprechend anzupassen.<br />
Die MAC Adresse kriegt man über ifconfig ethX heraus.<br />
Ob man den Typ mit &#8220;model=&#8221; ändern oder anpasst ist unwichtig und nicht zwingend erforderlich.)
</p></blockquote>
<p>Nun entweder alle nötigen Dienste neu starten oder einfach den Ubuntu Rechner komplett rebooten. Macht man zwar nicht, aber geht einfach am schnellsten&#8230;</p>
<p>Damit sollte nun der TimeMachine Support wieder funktionieren. Einfach auf dem MAC mit dem Share neu verbinden. Danach in den Einstellungen das Device für das TimeMachine Backup auswählen und fertig <img src='http://blog.rotzoll.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p> (Sollte es nicht gehen, bitte mal eine Info an mich. Ich hatte gleichzeitig noch an an anderen &#8220;Schrauben&#8221; gedreht&#8230;)</p>
<pre>

</pre>
<p>Also rundum eine gute Geschichte. Schnell, leicht und flexibel. Und zudem günstig&#8230;.</p>
<p><strong><em>Weitere Infos/ Quellen</em></strong><br />
<a href="http://www.kde4.de/?page_id=389#InstallationAvahi">http://www.kde4.de/?page_id=389#InstallationAvahi</a><br />
<a href="http://buffalo.nas-central.org/wiki/Time_Machine_%26_Time_Capsule_support_on_your_LinkStation">http://buffalo.nas-central.org/wiki/Time_Machine_%26_Time_Capsule_support_on_your_LinkStation</a><br />
<a href="http://thomas.pelletier.im/2010/01/time-machine-freebsd-and-afp-are-on-a-little-boat/">http://thomas.pelletier.im/2010/01/time-machine-freebsd-and-afp-are-on-a-little-boat/</a><br />
<a href="http://www.micromux.com/2010/04/28/timemachine-backups-to-nfs/">http://www.micromux.com/2010/04/28/timemachine-backups-to-nfs/</a></p>
 <p><a href="http://blog.rotzoll.net/?flattrss_redirect&amp;id=960&amp;md5=21eb3fbbab83851209d7b4025b17c549" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.rotzoll.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rotzoll.net/2010/07/linux-als-apple-afp-share-mit-timemachine-support-backups-uber-das-netzwerk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://blog.rotzoll.net/?flattrss_redirect&amp;id=960&amp;md5=21eb3fbbab83851209d7b4025b17c549" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>FritzBox 7270 als SIP Registrar für VoIP Telefone im LAN</title>
		<link>http://blog.rotzoll.net/2010/04/fritz-box-7270-als-sip-registrar-fur-voip-telefone-im-lan/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 17:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotzoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dokus und Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Linux/ UNIX]]></category>
		<category><![CDATA[Technikspielkram]]></category>
		<category><![CDATA[7270]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz]]></category>
		<category><![CDATA[FritzBox]]></category>
		<category><![CDATA[LAN]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Registrar]]></category>
		<category><![CDATA[SIP]]></category>
		<category><![CDATA[VoIP]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Monaten ist in der Labor-Firmware-Version der FritzBox&#8217;en die Unterstützung von SIP Endgeräten im internen Netz eingefügt worden. Hiermit kann die FritzBox nicht nur als SIP Client bei einem VoIP-Telefonieanbieter genutzt werden sondern auch selber SIP Endgeräte (Telefone, Softphones) für die Telefonie im Heimnetz verwalten. Die Konfigurationsmöglichkeiten hierbei sind zwar etwas eingeschränkt und bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten ist in der Labor-Firmware-Version der FritzBox&#8217;en die Unterstützung von SIP Endgeräten im internen Netz eingefügt worden.<br />
Hiermit kann die FritzBox nicht nur als SIP Client bei einem VoIP-Telefonieanbieter genutzt werden sondern auch selber SIP Endgeräte (Telefone, Softphones) für die Telefonie im Heimnetz verwalten. Die Konfigurationsmöglichkeiten hierbei sind zwar <em>etwas</em> eingeschränkt und bietet nicht den Funktionsumfang, den man von einer regulären Telefonanlage (z.B. mit Asterisk) bekommt, reicht aber für den Heimgebrauch sicherlich aus.<br />
<span id="more-535"></span><br />
<em>Warum sollte man das machen wollen? Was bringt einem dieses?<br />
</em>In erster Linie ist der Nutzen für viele nicht zwangsläufig gegeben. SIP Telefone von brauchbarer Qualität (z.B. SNOM 320 und höher) sind kostspielig und stellen für viele Nutzer wohl keine Alternative zu einem &#8220;normalen&#8221; Telefon dar. Einzig die Nutzung von Softphones auf PC oder Smartphone stellen eine interessante Lösung/ Kombination dar. Also z.B. ein Softphone auf dem iPhone per WLAN im Heimnetz. Das iPhone ist an der FritzBox als SIP Client angemeldet und empfängt Anrufe, die über die FritzBox reinkommen und kann hierdrüber telefonieren. Andere Möglichkeit: Zwei räumlich voneinander getrennte Bereiche des Hauses, zwischen denen keine Verkabelung per Kupfer realisiert ist. Eine WLAN Funktstrecke mit einer WLAN Bridge stellt in dem abgesetzten Bereich wieder &#8220;normales&#8221; Netzwerk zur Verfügung. Hier kann dann wiederum ein richtiges Hardphone (SNOM o.ä.) am Netzwerk angeschlossen werden. Über das an der FritzBox registrierte Telefon lassen sich dann (bei ausreichender WLAN Anbindung) ganz normale Telefonate führen.</p>
<p><em>Voraussetzung(en)</em><br />
 &#8211; Die FritzBox ist mit einer Laberversion versehen. Derzeit (24. April 2010) aktuell ist die Version PHONE Labor-Version 54.04.80-16999.<br />
 &#8211; SIP Softphone oder SIP fähiges Telefon.<br />
 &#8211; Expertenansicht in der FritzBox ist aktiviert (ansonsten: Menü &#8220;Einstellungen&#8221; > &#8220;Erweiterte Einstellungen&#8221; > &#8220;System&#8221; > &#8220;Ansicht&#8221; -> <em>Expertenansicht</em> aktivieren und übernehmen).</p>
<p>Um ein (neues) SIP Endgerät anmelden zu können muss auf der FritzBox ein entsprechendes Endgerät (Account) angelegt sein. Dieses geschieht über den folgenden Weg und ist innerhalb weniger Minuten erledigt.</p>
<p>IP-Endgerät (Telefon, Softphone) an FRITZ!Box anmelden</p>
<p>   1. Benutzeroberfläche der FritzBox aufrufen und anmelden.<br />
   2. Menüpunkt &#8220;<em>Telefonie</em>&#8221; -> &#8220;<em>Telefoniegeräte</em>&#8221;<br />
   3. <em>Neues Gerät einrichten</em><br />
   4. Option <em>&#8220;Telefon (ggf. mit Anrufbeantworter)&#8221; </em><br />
 5. Bei Menüpunkt 2 <em>Wählen Sie den Anschluss aus, an dem Sie das Telefon angeschlossen haben.</em> im Dropdown Menü <em>LAN/ WLAN (IP Telefon) </em><br />
 6. Bei Bezeichnung irgendeine Beschreibung eingeben, <em>weiter</em><br />
 7. Der Benutzername wird von der FritzBox vorgegeben und fängt von 620 an aufwärts zu vergeben.<br />
 8. Kennwort möglichst kryptisch eingeben. Muss nur einmal in der FritzBox und im Telefon hinterlegt werden, braucht man sich also nichtzu merken. <em>Weiter</em> klicken.<br />
 9. Nun fängt die FritzBox an, auf eine Registrierung eines Endgerätes zu warten. Den Punkt <em> Warten auf Registrierung des IP-Telefons &#8230; </em> abwarten. Währenddessen kann man sein Softphone oder Telefon passend konfigurieren. Nach einiger Zeit bricht die FritzBox mit dem Hinweis ab, dass die Anmeldung erfolglos war. Einfach ignorieren.<br />
10. Rufnummern für das Telefon festlegen: Welche Nummer soll ausgehend (hier kann nur eine gesetzt werden) und eingehend (Menüpunkt <em>nur auf folgende Rufnummern reagieren</em> genutzt werden? Passende Nummer(n) aktivieren und fertigstellen.<br />
 11. Als letzter Punkt wird einem noch einmal eine Übersicht gegeben, welche Rufnummer(n) man eingestellt hat. Mit <em>Fertigstellen</em> wird der neue Account angelegt.<br />
 12. Nun nur noch das Endgerät konfigurieren und sich an der FritzBox registrieren lassen. </p>
<p>Bei SNOM Telefonen (und auch anderen) einfach die folgenden Daten eintragen:<br />
  Account/ Benutzername (z.B. 620)<br />
 SIP Passwort (z.B. meinGeHeiMesPasswort123)<br />
 Registrar: IP der FritzBox (z.B. 192.168.178.1)<br />
 Outbound Proxy: auch die IP der FritzBox</p>
<p>Fertig. Nun kann sich das Telefon an der FritzBox anmelden und über diese telefonieren. </p>
<p>Einrichtungsinfos auch auf den Seiten von AVM:<br />
<a href="http://www.avm.de/de/Service/FAQs/FAQ_Sammlung/15677.php3?portal=FRITZ!Box_Fon_WLAN_7270&#038;weitere=weitere">http://www.avm.de/de/Service/FAQs/FAQ_Sammlung/15677.php3?portal=FRITZ!Box_Fon_WLAN_7270&#038;weitere=weitere</a></p>
<p>Einige Merkmale, wie man sie von richtigen TK Anlagen kennt werden (noch) nicht unterstützt. Aber für den Heimgebrauch sicherlich ausreichend.</p>
 <p><a href="http://blog.rotzoll.net/?flattrss_redirect&amp;id=535&amp;md5=7945fcca74fa0f59517658cce3e06234" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.rotzoll.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rotzoll.net/2010/04/fritz-box-7270-als-sip-registrar-fur-voip-telefone-im-lan/feed/</wfw:commentRss>
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