Die erste (R)Einsicht in das Strato HiDrive Paket ist bisher ganz überzeugend. Das hochladen des Testcontainers dauerte natürlich seine Zeit. Nun ist der im Onlinespeicher vorhanden und wird einem…. im Dateimanager des Paketes nicht angezeigt ;-( Wo sind die Gigabytes hingeladen? Wieso sehe ich die nicht? Fehler in der Anzeige? Nicht ganz. Ein Aufruf von rsync vergleicht die remote gespeicherte Datei, die sind gleich. Also ist da wohl was…. (more…)
Die erste (R)Einsicht in das Strato HiDrive Paket ist bisher ganz überzeugend. Das hochladen des Testcontainers dauerte natürlich seine Zeit. Nun ist der im Onlinespeicher vorhanden und wird einem.... im Dateimanager des Paketes nicht angezeigt ;-( Wo sind die Gigabytes hingeladen? Wieso sehe ich die nicht? Fehler in der Anzeige? Nicht ganz. Ein Aufruf von rsync vergleicht die remote gespeicherte Datei, die sind gleich. Also ist da wohl was....
Der Dateimanager für den "Strato Storage Space" zeigt leider nur mehr oder weniger bekannte Dateien an, also irgendwelche Endungen aus der Windowswelt. Nun habe ich jedoch eine Endung gewählt, die der Dateimanager nicht erkennt. Und zeigt diese Datei mal nicht an. Also für einen "von überall Zugriff" noch nicht so optimal. Nun kann man natürlich alle seine Dateien mit irgendwelchen Endungen versehen, die dort bekannt sind. Aber will man das?
Dafür gibt's leider einen Minuspunkt.
Einen Pluspunkt gibt es für gute Dokumentation und Unterstützung von OpenVPN. Ohne große Verrenkungen findet man bei Strato einen Link mit den nötigen OpenVPN Dateien (Konfigurationsdatei, Zertifikate), kann diese einspielen und stellt, nach Eingabe von Benutzername und Passwort (gleiche wie für den Onlinespeicher auch) eine getunnelte Verbindung zu den SMB/ CIFS, FTP, SFTP, rsync Servern her. Routing zu den Servern wird entsprechend angepasst, so dass von nun an bei bestehendem Tunnel auf die Speicher zugegriffen werden kann.
Ob der Tunnel auch korrekt arbeitet, kann man einfach mal testen: Entweder mit Wireshark lauschen oder eine Datei transferieren. Im tun Device wird einem dann auch angezeigt, dass Daten gesendet und empfangen wurden. Weiterhin ist netstat -nr aussagekräftig:
10.144.x.y 0.0.0.0 255.255.255.255 UH 0 0 0 tun1
85.214.x.y 10.144.y.z 255.255.255.255 UGH 0 0 0 tun1
10.144.x.y 10.144.y.z 255.255.255.255 UGH 0 0 0 tun1
Die IP 85.214.x.y ist der cifs/ SMB Server. Von diesem kann man sich seinen "online Diskspace" mounten.
Einfache Variante: Eintrag in die fstab.
/etc/fstab
# Strato Hidrive
//BENUTZERNAME.cifs.hidrive.strato.com/root /media/MOUNTZIEL cifs user,username=BENUTZERNAME,noauto,rw 2 2
(BENUTZERNAME und MOUNTZIEL sind entsprechend anzupassen, eine Zeile von '//' bis '2'.)
Braucht man das "Laufwerk" nicht immer, so ist ein noauto Mounteintrag sinnvoll.
Wenn der Tunnel besteht, kann die Freigabe ganz einfach durch einen Mount Aufruf gemountet werden:
sudo mount /media/MOUNTZIEL mountet den per CIFS freigegebenen Onlinespeicher, man wird nach einem Passwort gefragt (das HiDrive Passwort; u.U. noch das sudo Passwort):
//BENUTZERNAME.cifs.hidrive.strato.com/root
20G 5,0G 16G 25% /media/MOUNTZIEL
Voilá. Damit ist nun über den Tunnel die Freigabe gemountet und kann ganz normal genutzt werden.