Endlich hat es AVM geschafft!
Die neue Laborfirmare Version 54.04.85-18202 für die Fritz!Box 7270 löst nun endlich das mehr als leidige Problem, dass man bei aktivierter IPSec VPN Verbindung vom iPhone zur Fritz!Box keine DNS Antworten erhalten hat.
Damit ist nun nach vielen Monaten endlich eine komplette Nutzung von Mail, Safari und allen anderen Programmen mit benötigter DNS Auflösung bei aktivierter VPN Verbindung möglich. Und das, ohne den Umweg eines Proxy-Servers für Safari (was dann auch nur für das Websurfen funktionierte!). Also kann man nun endlich auch in “fremden” WLAN Netzen ohne viel Bauchschmerzen (Daten könnten mitgelesen werden, Passwörter könnten protokolliert werden usw.) surfen, Mails abrufen, Programme starten, Webanwendungen nutzen usw. usf.
Wie die VPN Verbindung inklusive des Routings vom VPN Client in die weite Welt (das Beispiel von AVM verbietet leider dem Client den Zugriff in die weite Welt) einzurichten ist, habe ich ja schon ausführlich beschrieben.
Ebenfalls klärt sich damit, wer das DNS Problem verursacht hatte. Wie ja die ganze Zeit quasi fest stand, war die Ursache bei der IPsec VPN Implementierung bei AVM. AVM hat hier zwar auf Apple verwiesen und sich aus der Affäre ziehen wollen, aber richtig war die Aussage natürlich nicht.
Nach Monaten bleiben nun noch ein paar Fragen offen:
Warum verweist AVM auf Apple, ohne sich der Sache weiter annehmen zu wollen (und sich vll. in Kombination mit einem Nutzer eine Lösung zu erarbeiten)?
Warum verweist AVM auch bei den Routingproblemen (von AVM vorgegebene Datei verbietet Verbindungen in die weite Welt) auf Apple?
Warum sagt AVM, dass ein Routing vom VPN Client in die weite Welt gar nicht vorgesehen ist und gar nicht funktionieren kann?
Immerhin kann ich es mir nun ersparen, einen weiteren IPsec Endpunkt aufzusetzen, mich mit meinem iPhone gegen diesen zu verbinden und das ganze weiter zu analysieren. Spart mir dann doch noch etwas Zeit und Nerven
Schade AVM! Das wirft auch kein gutes Bild auf euch. Und als Kunde überlegt man sich ja immer, was man in Zukunft selber kaufen oder empfehlen kann……
Danke auch an Thomas, der ebenfalls den Tipp mit der neuen Laborversion gebracht hat. Die Golden Master von iOS 4.1 ist nicht die Lösung gewesen
Eines vorweg: Ich bin noch etwas skeptisch, was ZFS angeht. Zum einen, da ZFS von ehemals SUN Microsystems, nun Oracle entwickelt wurde. Und wie man sicherlich mitbekommen hat, ist wohl der Zeit von Solaris (und auch OpenSolaris) ein Ende in naher Zukunft vorausgesagt. Auch ist die Nutzung eher für große Datacenter als für den heimischen PC angedacht. Da es aber von SUN/ Oracle in größeren Szenarien angewandt wird, sehe ich hierbei kein Problem.
Das hält einen natürlich nicht davon ab, einmal über Sinn und Unsinn von ZFS auf seinem Heimrechner nachzudenken….
Hierzu habe ich ein recht cooles Filmchen gefunden, welches von SUN Microsystems (als es die noch gab ) erstellt wurde und eine der vielen ZFS Funktionen in einem proof-of-concept sehr anschaulich demonstriert:
Das wäre also ein Beispiel, was man mit ZFS machen kann. Gut, streitbar wäre der Punkt, ob ein ZPool mit USB-Flash Laufwerken an USB Hubs richtig sinnvoll ist
Man hat also eine sehr hohe Datenausfallsicherheit und kann ohne Probleme Plattensubsysteme wegnehmen, ersetzen oder an anderen Orten wieder aufstellen. Das sollte somit klar erkennbar sein.
Nun ein anderes Beispiel, bei dem man einen der ZFS Vorteile nutzen kann: Plattensubsysteme (“Festplatten”) können ohne Probleme in einem Pool zusammengefasst werden und schnell und einfach um weitere Festplatten erweitert werden. Soll heißen: Man hat beispielsweise eine Festplatte mit 120GB mit ZFS in einem Pool. Nun stellt man fest, dass diese nicht mehr ausreicht, da man z.B. 350GB braucht. Nun kann man eine weitere, 250GB große Festplatte in diesen Pool hinzufügen und, ohne sich viele Gedanken über diese zwei “Platten” machen zu müssen, beide gemeinsam als 370GB Pool nutzen.
Nach einiger Zeit reichen auch diese 370GB nicht mehr. Also kurzerhand eine weitere, diesmal 500GB große Platte in den Pool aufgenommen. Nun sind also 870GB in dem Pool nutzbar.
Also kann man nun auf die vollen 870GB (zwar auf mehreren Hardware-Platten, aber nach außen hin eine) aus dem Pool zugreifen, ohne “wie früher” Daten zwischen den Platten hin- und herkopieren und die optimale Auslastung (Beispiel: zwei große Verzeichnisse passen nicht auf eine Platte, man stückelt usw.) herstellen zu müssen. Völlig transparent im Hintergrund kann ZFS dieses für einen übernehmen und verteilt die Daten auf den Platten.
Dieses automatische Volume-Management ist nur ein Vorteil von ZFS.
Weitere Vorteile wären:
Kein anfälliges Dateisystem, welches z.B. nach einem Stromausfall zeitaufwändig repariert werden muss
RAID Unterstützung mit ZFS RaidZ, damit hohe Ausfallsicherheit (bis zu zwei HDDs gleichzeitig)
integrierter Volume-Manager (obiges Beispiel nutzt dieses)
Dateigröße bis zu 16 ExiByte (zum Vergleich: Windows VFAT 4GB)
Wortlänge von 128Bit
automatische Datenintegritätsprüfung durch Checksummen und Korrekturen
Snapshots mit Differenzbildung
Rollback im Dateisystem
Komprimierung
Datenkonsistenz der Daten auch nach “unsanftem” ausschalten
Datenübertragung der Snapshots (ZFS-Clones) in andere Systeme
Wo Licht ist, ist allerdings auch (etwas) Schatten zu finden. Ein paar Nachteile:
ZFS benötigt RAM zur Verwaltung der Datenstrukturen, mind 512MB, empfohlen 2GB oder mehr
noch nicht alle Betriebssysteme unterstützen ZFS
bei der Integration in Linux mit FUSE etwas geminderter Datendurchsatz (kaum merklich)
bei fehlerhafter Bedienung sind die Daten schnell weg
Exemplarisch stelle ich nun einmal ein Vorgehen vor, wie man eine USB Festplatte als single-disk-Pool einrichtet. Wichtig hierbei: Sollte man eine Festplatte mit bestehenden Daten nutzen, so sind diese unwiderbringlich (außer mit Backup) weg. Es empfiehlt sich, eine neue oder nicht benötigte Festplatte zu nehmen…. Weiterhin gilt, wie immer: Alles geschieht auf eigenes Risiko! Vertippt man sich, kann schnell das eigene System vernichtet werden!
In wenigen Schritten werde ich anhand eines Ubuntu Linux veranschaulichen, wie eine USB Festplatte für ZFS genutzt, darauf ein Pool angelegt , wie dieses Laufwerk ge-unmounted und an einem anderen Rechner gemountet wird.
1. Schritt: Installation (sofern noch nicht geschehen) von ZFS FUSE
ZFS Fuse ist leider (u.a. wg. Inkompatibilität von GPL und CDDL) nicht von Haus aus mit in den Repositorys. Hierzu muss ein neuer Repo-Server eingetragen werden, danach kann mit einem Paketinstallationstool (z.B. APT) das nötige Paket nachinstalliert werden. // Update 01.09.2010
Achtung: Hinweis für Ubuntu (und vielleicht auch andere User): Ich habe das seit wenigen Tagen verfügbare Update von zfs-fuse Version 0.6.0.1 auf 0.6.9.1 installiert, gleichzeitig kam noch ein Kernel-Update raus. Danach war ich nicht mehr in der Lage, ZFS zu nutzen. zfs und zpool konnten nicht mehr genutzt werden! Unbedingt bei Problemen die Version prüfen und ggfs. eine ältere installieren bzw. beim Update zfs-fuse ausnehmen!
Derzeit steht das Update auf 0.6.9.2 für Lucid zur Verfügung. Das habe ich noch nicht getestet und werde damit auch noch etwas warten… Update //
Hinzufügen des Repository-Servers:
#> sudo add-apt-repository ppa:jernej/zfs-fuse
Sollte dieses zu einer Fehlermeldung führen, dass add-apt-repository unbekannt sei, so muss zusätzlich vorher noch mit
#> sudo apt-get install python-software-properties
dieses Tool installiert werden.
Der Repo-Server inkl. Key wird installiert und steht nun zur Verfügung. Nun kann das ZFS-Fuse Paket installiert werden.
Nun wird ZFS-Fuse installiert und kann genutzt werden:
#> sudo apt-get install zfs-fuse
Der Dienst wird über die bekannten Systemdienst-Tools gestartet. Alternativ tut’s auch ein reboot des Systems, sollte man damit überfordert sein
2. Schritt: Herausbekommen, welches Device die USB Platte ist
Hierzu schauen wir in den dmesg Meldungen oder in /var/log/messages nach und suchen die Platte:
[ 6.522055] scsi 0:0:0:0: Direct-Access Hitachi HDP725050GLA360 PQ: 0 ANSI: 2 CCS
[ 6.523370] sd 0:0:0:0: Attached scsi generic sg1 type 0
[ 6.524091] sd 0:0:0:0: [sdb] 976773168 512-byte logical blocks: (500 GB/465 GiB)
[ 6.525017] sd 0:0:0:0: [sdb] Write Protect is off
[ 6.525032] sd 0:0:0:0: [sdb] Mode Sense: 00 38 00 00
[ 6.525042] sd 0:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through
[ 6.526913] sd 0:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through
[ 6.526926] sdb: sdb1
[ 6.529959] sd 0:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through
[ 6.529978] sd 0:0:0:0: [sdb] Attached SCSI disk
Die USB Festplatte (hier eine Hitachi Festplatte mit 500GB) wird als /dev/sdb1 erkannt. (Dieses kann bei jedem abweichen und muss entsprechend angepasst werden. Trotzdem werde ich die Beispiele mit dieser Devicebezeichnung weiterführen.)
Noch befindet sich auf dieser ein ext3 Dateisystem, sie wird als /media/meineHDD gemountet und kann mit Daten gefüllt und von dieser gelesen werden.
3. Schritt: Wir wollen diese Festplatte komplett für den ZFS Pool nutzen
Wir erstellen einen ZFS Pool mit dem Namen usbdisk bestehend aus einer Platte (sdb1)
#> sudo zpool create usbdisk /dev/sdb1
Haben wir mehrere Platten, die wir gleichzeitig mit in den ZFS Pool fügen wollen, so können diese am Ende mit angegeben werden. Beispielsweise:
#> sudo zpool create usbdisk /dev/sdb1 /dev/sdX1 /dev/sdY1
Dieses legt über den integrierten “Volume-Manager” ein großes Volume (ähnlich Raid0, also keine Redundanz an). Nachträglich können ebenfalls weitere Festplatten eingefügt werden.
4. Schritt: Wir prüfen den eingerichteten Pool und lassen uns die darin befindliche(n) Platten(n) anzeigen
Nachdem der Pool erfolgreich angelegt wurde können wir uns diesen auflisten und anzeigen lassen:
#> sudo zpool list NAME SIZE USED AVAIL CAP HEALTH ALTROOT usbdisk 464G 1011M 463G 0% ONLINE -
Automatisch wird dieser gemountet und befindet sich direkt unter /, gefolgt von dem vergebenen Poolnamen. Also in unserem Fall findet sich ein Mounteintrag mit /usbdisk.
#> df -h
Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf
usbdisk 457G 1011M 456G 1% /usbdisk
Wir können nun Daten auf diesen kopieren und nutzen. Testweise kann man mal eine Datei anlegen
#> sudo dd if=/dev/urandom of=/usbdisk/testfile.img bs=1024k count=100
Hiermit wird eine 100MB große Datei erstellt. Man kann sich nun mit md5sum /usbdisk/testfile.img eine Prüfsumme erstellen. Damit kann z.B. nach einem export und import auf anderem System gegengeprüft werden.
5. Schritt: Statusüberprüfung des Pools
Um den Status, die im Pool befindlichen Platten und etwaige Fehler zu erkennen gibt es den Befehl zpool status. Über diesen kann, unter Angabe des Poolnamens (optional; wird der Pool nicht angegeben, werden alle aufgelistet) der Status des Pools abgerufen werden:
#> sudo zpool status usbdisk
pool: usbdisk
state: ONLINE
scrub: none requested
config:
NAME STATE READ WRITE CKSUM
usbdisk ONLINE 0 0 0
sdb1 ONLINE 0 0 0
errors: No known data errors
Zu erkennen: Der Pool usbdisk besteht aus dem Device sdb1, der Pool ist online, die Festplatte OK, keine Fehler zu sehen. Also: Alles Top!
6. Schritt: Die Festplatte wollen wir nun von dem Rechner trennen (diese soll ausgeschaltet oder an einen anderen angeschlossen werden):
Hierzu muss das ZFS Device freigegeben (exportiert oder auch ge-unmounted) werden. Das sollte man immer machen, eh die Platte getrennt wird:
#> sudo zpool export usbdisk
Die Festplatte wird nun automatisch ge-unmounted und kann vom Rechner getrennt werden. Sollte bei dem obigen Aufruf eine Fehlermeldung kommen, dass das device busy ist, einfach mal prüfen, ob nicht noch irgendwer (man selber?) in dem Mountpoint /usbdisk ist…. Oder mit -f das unmounten forcieren.
7. Schritt: Die Platte soll am gleichen (oder einem anderen) Rechner wieder nutzbar (d.h. gemountet) gemacht werden
Hierzu muss ZFS davon in Kenntnis gesetzt werden und die Platte mounten. Dieses geschieht über einen import. Eine Angabe des Devices ist nicht nötig. ZFS sucht sich automatisch die Platte:
#> sudo zpool import usbdisk
Hiermit wird auf allen Platten nach einem ZFS System gesucht und dieses passend gemountet. Es steht uns nun wieder unter /usbdisk auf dem gleichen/ anderen System zur Verfügung. Ein mount zeigt einem dieses, es kann wieder drauf zugegriffen werden:
usbdisk on /usbdisk type fuse (rw,allow_other)
ZFS ist sehr umfangreich und bietet eine Fülle von Funktionen. Hier alle zu beschreiben wäre zu umfangreich
Demnächst wird noch ein weiterer Blogeintrag mit mehr über ZFS erscheinen. Bis dahin lohnt es sich, einfach mal selber ein paar Seiten Doku zu ZFS durchblättern und selber zu probieren…
Eigentlich bin ich für die Nutzung von FreeBSD auf meinen “Servern” seit Jahren zu haben und muss eigentlich nicht weiter drüber nachdenken, ob ich es installiere oder nicht. Seit FreeBSD 3.irgendwas ist das so. Gefühlt ist dort einfach mehr “UNIX drin” als in Linux. Zusätzlich fühlt sich FreeBSD in einigen Dingen einfach schneller an.
Nun habe ich ein paar wertvolle Stunden Lebenszeit vergeudet und eine neue Erkenntnis erlangt: Ubuntu auf einem Server ist auch nicht sooooo schlecht Warum?
Eigentlich bin ich mit der Installation von FreeBSD auf einem Nettop Acer Revo R3610 mit ATOM CPU glücklich. Die Installation auch ohne optisches Laufwerk und die (Erst)Einrichtung klappte einwandfrei. Die Hardware wird erkannt, keine Probleme auf den ersten Blick.
Die Nutzung einer AFP-”Netzwerkfreigabe” als Timemachine Backup-share ging ebenfalls recht einfach und schnell einzurichten. Eigentlich alles gut. Eigentlich…
Mein Grundgedanke für die Nutzung beinhaltete allerdings auch ein etwas umfangreicheres Speichervermögen für die Nutzung im LAN (NAS), also Freigaben per NFS für meine anderen Rechner, Timemachine Backup-Share, Backupstorage. Intern ist die Platte nicht ausreichend groß und das Speicherproblem sollte über externe Speichermedien (USB Festplatten) gelöst werden.
Da war also noch die Sache mit dem Anschluss (einer) externen Festplatte(n). Also den Schrank geöffnet, eine entnommen, angeschlossen und…… nichts. Die Platte wollte sich trotz mehrfacher Versuche nicht partitionieren und einbinden lassen. Sysinstall meinte zwar, eine Partition (“Slice”) erfolgreich angelegt zu haben, es konnte aber kein Dateisystem angelegt und die Platte eingebunden werden. Auch mit sfdisk usw. kein Erfolg. Andere Festplatte genommen (man hat ja genug zur Auswahl…), gleiches Phänomen/ Problem. Nichts passiert. Zumindest nicht das, was ich erwarten würde und bisher auch immer erreicht habe. Die wollten einfach nicht. Egal, ob ein bestehendes Dateisystem vorhanden war und nur gemountet werden sollte oder neu angelegt werden musste.
Ursache hierfür: Ein Fehler im FreeBSD Kernel, der wohl derzeit mit USB-mass-storage-devices seine Probleme hat. Wirkt sich in der Art und Weise aus, dass sich externe USB Platten nicht partitionieren lassen, nicht mounten und damit auch nicht nutzen. Also quasi sinnfrei. Nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Platten in unterschiedlichen Gehäusen, unterschiedlichen Dateisystemen, unterschiedlichen Partitionen usw. reichte es mir. Es ergibt sich beim Anstecken der Platte(n) quasi immer das gleiche Bild in dmesg: usbd_set_config_index: could not read device status: USB_ERR_SHORT_XFER
ugen1.2: at usbus1
umass0: on usbus1
umass0: SCSI over Bulk-Only; quirks = 0x0000
umass0:0:0:-1: Attached to scbus0
da0 at umass-sim0 bus 0 scbus0 target 0 lun 0
da0: Fixed Direct Access SCSI-2 device
da0: 40.000MB/s transfers
Der Hinweis usbd_set_config_index: could not read device status: USB_ERR_SHORT_XFER macht mich hierbei stutzig. Diesen kenne ich von anderen FreeBSD Systemen nicht. Also ein wenig Google anwerfen bringt bestürzende Erkenntnisse: Scheint wohl (mal wieder) ein Bug im FreeBSD Kernel zu sein. Da ich vor einiger Zeit schon über einen anderen Bug im FreeBSD 8.0 SPARC Kernel gestoßen bin nicht wirklich befriedigend.
Nun galt es, eine Abwägung zu machen:
– Weiterhin bei FreeBSD bleiben und (noch irgendwie) durch z.B. Patchen des Kernels und neubauen, probieren, machen und tun vll. doch noch die Platten zur Nutzung zu bekommen?
– Oder vll. doch lieber den schnelleren und zeitschonenden Weg gehen und einfach ein Linux auf dem System installieren?
Um es kurz zu machen: Es wurde ein Ubuntu 10.4.1 LTS installiert. Ist zwar gegen meine grunsätzliche Idee gewesen, löst aber das Festplattenproblem. Und damit kann ich leben, mein Verzicht auf Grundsätze/ Prinzipien gegen den Gewinn von Freizeit. Schließlich sehe ich nicht ein, meine wertvolle Freizeit damit zu verbringen, so ordinäre Dinge machen zu wollen wie “USB Festplatten im Netzwerk erreichbar machen“. Der hohe Aufwand ist im Jahre 2010 einfach nicht mehr gerechtfertigt und rechtfertigt in keinster Weise den schon jetzt zu hohen zeitlichen Aufwand.
Und schließlich kann ich ja auch mit einem Linux mein gewünschtes Ziel erreichen: Timemachine Speicherplatz (quasi ein “Timecapsule” Ersatz) im LAN für meinen Mac, NFS Storage für meine anderen Systeme.
Fazit: Linux läuft nun auf dem System, USB Platten sind ohne Probleme anschließ-, mount und damit auch nutzbar. Warum aber nicht von Anfang an auch mit FreeBSD? Schade ;-(
Da hat man seit ein paar Tagen TNS Infratest mit der Nummer 0891247111346 in seiner Blacklist und filtert diese raus, da darf man sich wieder neuer Anrufe von dem Laden erfreuen….
Was einen hierbei ein wenig irritieren könnte: TNS Infratest scheint sich um die eigene Online-Reputation ein wenig Sorgen zu machen. Zumindest war TNS mittlerweile schon mehrfach auf meinem Blog und hat sich über sich selbst informiert und meine Meinung zu dem XXXXX Laden gelesen. Hierbei hatte ich (meiner Meinung nach) eigentlich recht deutlich gemacht, dass ich Anrufe von Outbound-Callcentern zu Hause nicht haben will. Warum kommt also wenige Tage danach wieder ein Anruf? (weiterlesen…)
Leider scheint AVM mit dem DNS Problem bei Nutzung einer VPN Verbindung vom iPhone an einer FritzBox keine Lösung zu finden. Mir ist (noch) nicht ganz klar, ob der Fehler irgendwie zu lösen ist bzw. ob AVM sich irgendwann mal mit der Lösung befasst…
Damit ich nun also wenigstens über den aufgebauten VPN Tunnel surfen kann habe ich eine LösungUmgehung des Problems geschaffen. Leider wohl nicht für jeden so ohne Probleme nachstellbar, da eine Voraussetzung gegeben sein muss, die eher nicht üblich ist: Ein Proxy Server muss im LAN erreichbar sein. (weiterlesen…)
Da ist man mal ein paar Tage nicht zu Hause und stellt irgendwann fest, dass kein Zugriff mehr auf das Heimnetzwerk möglich ist. Keine Reaktionen per SSH, kein VPN, kein nichts…. Ankunft zu Hause: Auch kein WLAN und keine Telefonie.
Aber dafür leuchtet die Fritz!Box 7270 in einem sanften rot fröhlich und still vor sich hin. Alle LEDs auf rot, sonst nichts.
Ein Reboot brachte Abhilfe, die Fritz!Box startete normal durch. Allerdings mit dem bitteren Nachgeschmack, dass sowas wohl immer mal wieder vorkommen kann. Also gleich die neue Labor Version (Firmware-Version 54.04.85-18075) vom 18.08.2010 installiert. Findet sich unter http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Labor/7270_vorschau_release_candidate/labor_start_vorschau_release_candidate.php oder über die Update Funktion unter System.
Hoffe ja nicht, dass sich das wie bei einem Kollegen entwickelt und die Fritz!Box sowas nun häufiger macht.
Mal sehen, wie lange die nun ohne rote LEDs läuft……
Letzte Woche wechselte ich mit einigen Problemen meine einzelne O2 Karte zu einer Multicard mit zwei SIM Karten. Leider lief das nicht ganz so reibungslos, wie man es sich erhofft hatte (und wie O2 eigentlich auch von sich behauptet).
Nach mehreren Kontaktversuchen meinerseits habe ich nach vier Tagen am Mittwoch eine Rückmeldung von O2 erhalten. Eine (Form)Mail erreichte mich mit dem normalen 08-15 Text, dass es denen ja leid täte und ich als Kunde gerne zufrieden gestellt werden würde. Gut, den Text kennt man. Eine Erklärung, was genau schief gelaufen ist, habe ich nicht erhalten. Wäre ja zu schön…
Aber dafür hat O2 die von mir als Wiederglücklichmachung vorgeschlagene Erstattung der einmaligen Kosten für die Aktivierung der Multicard akzeptiert und schreibt mir diese der nächsten Rechnung gut.
Damit bin ich also wieder von O2 überzeugt
Schließlich bin ich nicht ohne Grund einige Jahre Kunde des Unternehmens….
Neuere Rechner werden immer häufiger ohne dieses sowieso meist nicht benötigte CD-ROM Laufwerk ausgeliefert, sei es Laptop, Netbook oder auch Nettop Rechner.
USB Ports hingegen sind in quasi jedem aktuellen Rechner zu finden. Das Booten von externen Medien am USB Port wird von den meisten BIOS Versionen der letzten Jahre ebenfalls unterstützt.
Warum also nicht einfach eine “Installations-CD” auf den USB Stick kopieren und von diesem Booten?
FreeBSD 8.1 (und auch ältere Versionen) bieten hierzu direkt ein fertiges Image an, welches man per dd auf einen passenden (mind. 1GB großen) USB Stick “kopieren” kann.
Apple bietet mit der eingebauten Backup-Funktion Timemachine eine leicht zu bedienende und immer im Hintergrund laufende Backupsoftware an, die ohne weiteres Zutun die Daten des Mac’s sichert und diese im “Desasterfall” (oder bei einer Neuinstallation) zur Verfügung stellt. Oder auch für den Fall, dass man mal eine Datei gelöscht hat, die man nicht löschen wollte.
Timemachine ist somit eine super Geschichte. Man schließt eine externe Festplatte über USB oder Firewire an seinen Mac an und sichert auf dieser automatisch alle Backups. Alternativ bietet Apple (natürlich) auch eine externe, über LAN & WLAN erreichbare Speicherplatte (Timecapsule) an. Auch schön, dann kann diese irgendwo stehen und muss nicht direkt mit dem Mac verbunden sein. Macht sich zum Beispiel im Wohnzimmer ganz gut, wenn dort nicht noch mehr Kabel durch die Gegend liegen. (weiterlesen…)
Derzeit wohl mal wieder der “neueste” (Trojaner) Schrei:
Lücken in (phpMyAdmin)Webadministrationsoberflächen-Installationen automatisiert suchen, finden und ausnutzen. Leicht zu erkennen an ein paar Einträgen im Webserverlog. Immer wieder die gleichen Versuche mit unterschiedlichen Zielen: Über Web erreichbare Administrationsoberflächen (muss nicht nur phpMyAdmin sein) testen und dann u.U. auszunutzen.
Webserverlogs füllen sich dann immer wieder mit zig Zeilen hintereinander im Sekundentakt (hier ein kleiner Auszug): (weiterlesen…)